Truderinger Trachtenverein e.V.
gegründet am 03. Dezember 1984

 

Vereinssatzung

§ 1
Name und Sitz

1.   Der Verein führt den Namen
     "Truderinger Trachtenverein e.V." Stamm
2.   Der Verein hat seinen Sitz in München-Trudering

§ 2
Zweck des Vereins

1.   Zweck des Vereins ist die Pflege und Erhaltung der "lebendigen Tracht", Pflege des bayerischen     
     Brauchtums und bayerischer Kultur sowie bayerischen Gesang, bayerischer Musik und Volkskunst.
2.  Der Verein ist überparteilich. Er ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet.
3. Der Truderinger Trachtenverein mit seinem Sitz in Mü.-Trudering verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

§ 3
Vereinsgrundsatz und Vereinstätigkeit

1. Der Grundsatz des Vereins lautet:
"Sitt und Tracht der Alten wollen wir erhalten."
2. Der Verein erfüllt seine Aufgabe durch die Erhaltung der alten Truderinger Tracht sowie durch Veranstaltungen zur Pflege bayerischen Brauchtums und bayerischer Kultur.
Der Verein fördert und pflegt die kameradschaftliche Verbundenheit seiner Mitglieder.
Der Verein achtet weniger auf "echte bayerische Abstammung" seiner Mitglieder, als auf deren Sinn und Gefühl für bayerisches Brauchtum und bayerischer Kultur.
Der Verein hat zur Förderung bayerischer Volkskunst, Kultur und bayerischem Brauchtums

a) eine Böllergruppe,
b) eine Jugendgruppe,
c) eine Lesegruppe für bayerische Mundart,
d) eine Singgruppe,
e) eine Volksmusikgruppe,
f) eine Volkstanzgruppe

gegründet und unterhält diese als Vereinsgruppen

§ 4
Eintragung in das Vereinsregister

Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts München unter der Registernummer 11251 eingetragen.

§ 5
Eintritt der Mitglieder

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
2. Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein.
3. Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen.
4. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Eintritt wird mit Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam.
5. Die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand ist nicht anfechtbar. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
6. Ehrenmitglieder des Vereins können natürlich, volljährige Personen sowie juristische Personen werden, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben. Über die Aufnahme als Ehrenmitglied entscheidet die Mitgliederversammlung. Ehrenmitglieder sind nicht stimmberechtigt.

§ 6
Austritt der Mitglieder

1. Der Austritt aus dem Verein ist unter Einhaltung einer Kündigung von vier Wochen nur zum Ende des Kalenderjahres möglich.
2. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist ist der fristgerechte Zugang der Austrittserklärung bei einem Mitglied des Vorstandes erforderlich.

§ 7
Ausschluss der Mitglieder

1. Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Ausschluss.
2. Der Ausschluss aus dem Verein ist aus wichtigem Grund zulässig.
3. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung.
4. Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung mitzuteilen.
5. Eine schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitgliedes ist in der über den Ausschluss entscheidenden Versammlung mitzuteilen.
6. Der Ausschluss eines Mitgliedes wird mit der Beschlussfassung wirksam.
7. Der Ausschluss ist dem Mitglied, wenn es bei der Beschlussfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich schriftlich bekannt zu geben.

§ 8
Streichung der Mitgliedschaft

1. Eine Streichung der Mitgliedschaft ist möglich, wenn das Mitglied sechs Monate mit dem fälligen Jahresbeitrag im Rückstand ist und diesen Betrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand innerhalb eines Monats ab Versand einer Mahnung nicht vollständig entrichtet.
2. Die Mahnung muss mit eingeschriebenen Brief mit Rückschein an die letzte dem Verein bekannte Anschrift gerichtet sein.
3. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt.
4. In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden.
5. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, der dem betroffenen Mitglied bekannt gemacht wird, wenn eine gültige Anschrift bekannt ist.

§ 9
Mitgliedsbeitrag

1. Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten.
2. Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung. Er ist als Jahresbeitrag im voraus zu entrichten. Beim Eintritt während des Kalenderjahres ist der volle Jahresbeitrag für das laufende Geschäftsjahr zu entrichten.
3. Es ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten.
4. Die Höhe der Aufnahmegebühr bestimmt die Mitgliederversammlung.

§ 10
Organe des Vereins

1. Organe des Vereins sind
a) der Vorstand (§ 11 der Satzung)
b) die Mitgliederversammlung (§ 13 der Satzung)
2. Es wird ein Beirat gebildet, der den Vorstand bei seiner Arbeit berät, jedoch kein Stimmrecht hat.
Mitglieder des Beirats sind die Gruppenleiter der in § 3 genannten Vereinsgruppen.
Der Vorstand kann weitere Personen in den Beirat berufen, wenn er dies für sachdienlich hält.

§ 11
Der Vorstand

1. Der ehrenamtliche Vorstand (§ 26 BGB) besteht aus dem 1. Vorstand, dem 2. Vorstand, dem 3. Vorstand, dem Schriftführer und dem Kassier.
2. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam.
3. Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.
4. Das Amt eines Mitgliedes des Vorstandes endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein.
5. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

§ 12
Beschränkung der Vertretungsvollmacht des Vorstandes

Die Vertretungsvollmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt (§ 26, Abs. 2, Satz 2 BGB), dass zum Abschluss von Geschäften oder für das Eingehen von Verbindlichkeiten mit einem Wert von mehr als 2.000,-- DM (i.W. zweitausend Deutsche Mark) oder 1.000,-- EURO (i.W. eintausend Euro) je Abschluss oder Verfügung oder zur Aufnahme von Krediten die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.

§ 13
Berufung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist zu berufen
a) wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch
b) mindestens jährlich einmal, möglichst in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres.
c) bei Ausscheiden eines Mitgliedes des Vorstandes binnen drei Monaten.
2. In dem Jahr, in dem keine Vorstandwahl stattfindet, hat der Vorstand der nach Abs. 1, Buchstabe b) zu berufenden Versammlung einen Jahresbericht und einen Jahresabschluss vorzulegen. Die Versammlung hat über die Entlastung des Vorstandes Beschluss zu fassen.

§ 14
Form der Berufung

1. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen zu berufen.
Die Berufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung (= die Tagesordnung) bezeichnen.
3. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Anschrift des Mitgliedes.

§ 15
Beschlussfähigkeit

1. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung.
2. Bei Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der Vereinsmitglieder erforderlich.
3. Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Abs. 2 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung darf nach frühestens zwei Monaten nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, spätestens jedoch vier Monate nach diesem Zeitpunkt.
4. Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit (Abs.5) zu enthalten.
5. Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Vereinsmitglieder beschlussfähig.

§ 16
Beschlussfassung

1. Es wird durch Handzeichen abgestimmt.
2. Auf Antrag von mindestens fünf der Anwesenden ist schriftlich und geheim abzustimmen.
3. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
4. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

§ 17
Beurkundung der Versammlungsbeschlüsse

1. Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen.
2. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben.
3. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

§ 18
Jahresabschluss und Entlastung

1. Der Vorstand hat innerhalb der ersten drei Monate eines Jahres einen Jahresabschluss für das vergangene Jahr aufzustellen und der Mitgliederversammlung vorzulegen.
2. Über die Genehmigung des Jahresabschlusses und die Entlastung des Vorstandes beschließt die Mitgliederversammlung.
3. Gewinn wird nicht erstrebt. Einnahmen darf der Verein erzielen, soweit dies zur Erreichung der Vereinszwecke unerlässlich ist.
4. Gewinn darf nicht ausgeschüttet werden. Die Vereinsmitglieder dürfen als solche keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
5. Der Verein darf niemanden durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigen.
6. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
7. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
8. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 19
Auflösung des Vereins

1. Der Verein kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung (vgl. § 15, Abs. 2 der Satzung) aufgelöst werden.
2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand (§ 11 der Satzung), soweit sie nicht durch Beschluss der Mitgliederversammlung anderen Personen übertragen wird.
3. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 20
Geltendes Recht

Im übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

 

"Sitt und Tracht der Alten wollen wir erhalten."